Lithium-Ionen-Akkus sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. E-Bikes, Elektrowerkzeuge, Gartengeräte, Reinigungsmaschinen und viele weitere Geräte werden täglich mit leistungsfähigen Akkus betrieben.
Mit der zunehmenden Zahl an Akkugeräten steigt gleichzeitig die Anzahl der Ladegeräte in Haushalten, Werkstätten und Unternehmen.
Doch was passiert eigentlich, wenn der Akku vollständig geladen und der Ladevorgang beendet ist?
In vielen Fällen bleibt das Ladegerät weiterhin mit der Steckdose verbunden. Genau hier setzt das Prinzip der automatischen Netztrennung nach dem Laden an.
Akkus laden und anschließend automatisch vom Stromnetz trennen
Ein Akku benötigt während des Ladevorgangs Energie. Ist der Ladevorgang beendet, stellt sich jedoch die Frage, warum das Ladegerät weiterhin dauerhaft mit dem Stromnetz verbunden sein sollte.
Eine Möglichkeit ist natürlich, nach jedem Ladevorgang den Stecker manuell zu ziehen.
Im Alltag wird das jedoch schnell vergessen. Gerade in Unternehmen, Werkstätten oder Betrieben mit zahlreichen Akkugeräten ist eine konsequente manuelle Netztrennung organisatorisch nicht immer einfach.
Eine automatische Netztrennung kann diesen Vorgang vereinfachen.
Genau nach diesem Prinzip arbeitet der Akku Life Guard: Nach dem Ladevorgang wird das angeschlossene Ladegerät über Relais vollständig vom Stromnetz getrennt. Anschließend benötigt auch der Akku Life Guard selbst keinen Strom mehr.

Warum ist die Netztrennung beim Laden von Akkus interessant?
Beim Thema Akkusicherheit wird häufig zuerst an den Akku selbst gedacht.
Für einen ganzheitlicheren Ansatz sollte jedoch der gesamte Ladeprozess betrachtet werden:
- Wo wird der Akku geladen?
- Welches Ladegerät wird verwendet?
- Bleiben Akku und Ladegerät unbeaufsichtigt?
- Was geschieht nach Abschluss des Ladevorgangs?
- Bleibt das Ladegerät dauerhaft mit dem Stromnetz verbunden?
Gerade bei Lithium-Ionen-Akkus ist ein bewusster Umgang wichtig. Die DGUV behandelt in ihrer Information zum Brandschutz beim Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien unter anderem die Gefährdungen, die Handhabung und das Laden von Lithium-Ionen-Batterien.
Die automatische Netztrennung sollte dabei nicht als Ersatz für andere Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen verstanden werden. Sie kann vielmehr einen zusätzlichen Baustein darstellen.
Automatische Netztrennung als zusätzliche Brandprävention
Das Prinzip ist einfach:
Akku laden → Ladevorgang beenden → Ladegerät automatisch vom Stromnetz trennen.
Der Akku Life Guard wurde genau für diesen Ablauf entwickelt.
Nach Erreichen des vorgesehenen Ladezustands wird das angeschlossene Ladegerät über integrierte Relais vom Netz getrennt. Dabei wird nicht nur das Ladegerät abgeschaltet. Auch der Akku Life Guard selbst benötigt anschließend keinen Strom mehr.
Damit ergeben sich mehrere Vorteile:
✓ Automatische Abschaltung nach dem Laden
Das Ladegerät muss nicht jedes Mal manuell aus der Steckdose gezogen werden.
✓ Netztrennung des Ladegeräts
Nach dem Ladevorgang bleibt das angeschlossene Ladegerät nicht dauerhaft am Stromnetz.
✓ Kein Standby-Verbrauch nach der Abschaltung
Nach der Netztrennung benötigt auch der Akku Life Guard selbst keinen Strom mehr.
✓ Einfach in den Alltag integrierbar
Der Nutzer muss nach Abschluss des Ladevorgangs nicht daran denken, manuell den Stecker zu ziehen.
Besonders interessant für Unternehmen mit vielen Akkugeräten
In einem Privathaushalt gibt es möglicherweise einige wenige Ladegeräte. In Unternehmen sieht die Situation schnell anders aus.
Elektrowerkzeuge, E-Bikes, Reinigungsgeräte und andere mobile Arbeitsmittel können dazu führen, dass zahlreiche Akkus regelmäßig geladen werden.
Die DGUV weist darauf hin, dass Lithium-Ionen-Akkus im gewerblichen Bereich in einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte und Maschinen eingesetzt werden.
Damit wird sicheres Laden von Akkus im Unternehmen zunehmend auch zu einem organisatorischen Thema.
Eine interessante Frage für Verantwortliche für Arbeitssicherheit, Brandschutz oder Facility Management lautet deshalb:
Wie viele Ladegeräte sind in unserem Unternehmen dauerhaft mit dem Stromnetz verbunden, obwohl gerade kein Ladevorgang erforderlich ist?
Brandprävention beginnt mit der Reduzierung vermeidbarer Risiken
Eine hundertprozentige Sicherheit beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus gibt es nicht.
Auch eine automatische Netztrennung kann beispielsweise einen beschädigten oder fehlerhaften Akku nicht grundsätzlich sicher machen. Die DGUV nennt verschiedene mögliche Ursachen für Brandereignisse im Zusammenhang mit Lithium-Ionen-Akkus, darunter auch Beschädigungen sowie ungeeignete Ladegeräte.
Deshalb sollte Akkusicherheit immer ganzheitlich betrachtet werden.
Die automatische Netztrennung kann dabei ein zusätzlicher technischer Baustein der Prävention sein:
Nur so lange mit dem Stromnetz verbunden, wie es für den Ladevorgang erforderlich ist.
Akku Life Guard: Akkus laden und anschließend automatisch abschalten
Mit dem Akku Life Guard möchten wir das Laden von Akkus einfacher, bewusster und sicherheitsorientierter gestalten.
Statt sich darauf zu verlassen, dass nach jedem Ladevorgang jemand daran denkt, den Stecker zu ziehen, erfolgt die Netztrennung automatisch.
Das macht das Konzept besonders interessant für Anwender mit regelmäßig genutzten Akkus und für Unternehmen mit einer größeren Anzahl von Akkugeräten.
Unser Grundgedanke ist einfach:
Laden, wenn Energie benötigt wird.
Abschalten, wenn der Ladevorgang beendet ist.
Automatisch vom Netz trennen.
Denn moderne Brandprävention besteht nicht aus einer einzigen Maßnahme, sondern aus vielen sinnvollen Bausteinen.




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