Lithium gilt als Schlüsselrohstoff der Energiewende. Ohne Lithium‑Ionen‑Batterien gäbe es keine modernen Elektroautos, keine effizienten Energiespeicher und keine kabellosen Werkzeuge – und genau dort setzt auch der Akku Life Guard an. Doch während Lithiumprodukte weltweit für Klimaschutz stehen, verursacht der Abbau des Metalls erhebliche ökologische Probleme.
Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Umweltauswirkungen – auf Basis aktueller Daten und wissenschaftlicher Erkenntnisse.
1. Enormer Wasserverbrauch: Lithiumabbau bedroht Ökosysteme
Einer der gravierendsten Kritikpunkte ist der gigantische Wasserverbrauch. Besonders in Südamerika, wo rund zwei Drittel des weltweiten Lithiums aus Salzseen gewonnen wird, sind die Regionen extrem trocken.
Fakten:
- Die Gewinnung einer Tonne Lithium kann bis zu 500.000 Gallonen Wasser benötigen (≈ 1,9 Mio. Liter) – Prognose für 2026 [farmonaut.com]
- Einige Studien zeigen sogar 2,2 Mio. Liter Wasser pro Tonne Lithium, insbesondere in der Atacama‑Region, einer der trockensten Regionen der Erde [ourgreenerhome.com]
- In Chiles Salar de Atacama verbrauchen Lithiumminen 65 % der gesamten regional verfügbaren Wasserressourcen [ourgreenerhome.com]
- Neue Untersuchungen im Lithium-Dreieck ergaben, dass bisherige Modelle die Wasserverfügbarkeit massiv überschätzt haben: statt angenommener 90–230 mm jährlicher Zuflüsse liegen reale Werte eher bei 11 mm [eye.necir.org]
Folgen:
Sinkende Grundwasserstände, ausgetrocknete Lagunen, bedrohte Flamingo‑Populationen und Konflikte mit lokalen Gemeinden, die auf das Wasser angewiesen sind.
2. Hohe CO₂‑Emissionen und Energieverbrauch: Paradox der “grünen Energien”
Obwohl Lithium die Elektromobilität antreibt, ist seine Förderung selbst sehr energieintensiv.
Fakten:
- Pro Tonne gewonnenem Lithium entstehen bis zu 15 Tonnen CO₂ [ourgreenerhome.com]
- Andere Analysen zeigen für Lithiumcarbonat bis zu 8 Tonnen CO₂‑Emissionen pro Tonne – abhängig von Energiequelle und Abbaumethode [arbor.eco]
- Der globale Lithiumbedarf könnte die emissionsbedingten Umweltbelastungen bis 2026 um über 50 % gegenüber 2020 erhöhen [farmonaut.com]
Warum?
Die Prozesse benötigen große Mengen Energie, oft aus fossilen Quellen, z. B. Diesel für Pumpen, Transport oder thermische Prozesse.
3. Landschaftszerstörung und Bodenkontamination
Hard‑Rock‑Mining
In Australien und China wird Lithium klassisch im Tagebau gewonnen. Die Folgen: riesige Krater, zerstörte Böden und große Abraumflächen.
Brine‑Mining (Salzseen)
Die Verdunstungsbecken bedecken teils Quadratkilometer große Flächen und verändern Ökosysteme dauerhaft.
Chemische Belastungen
- Beim Abbau und der Verarbeitung kommen gefährliche Stoffe wie Salzsäure und Natriumcarbonat zum Einsatz, die Boden und Grundwasser belasten können [ourgreenerhome.com]
- Analysen aus dem Salar de Uyuni zeigen, dass die chemische Zusammensetzung der Abwässer eine langfristige Gefahr für Böden und Grundwasser darstellt [phys.org]
4. Soziale Auswirkungen: Belastung für lokale Gemeinden
Viele Lithiumvorkommen liegen auf dem Land indigener Bevölkerungen.
Fakten:
- In einigen Regionen waren 70 % der Colla‑Gemeinschaft gezwungen umzuziehen, weil Wasserquellen versiegten und Lebensräume zerstört wurden [ourgreenerhome.com]
Gemeinden im Lithiumdreieck berichten zunehmend von Wassermangel, sinkenden Ernten und dem Verlust traditioneller Lebensgrundlagen [eye.necir.org]
5. Globale Nachfrage: Warum der Druck weiter steigt
Die weltweite Lithiumproduktion stieg 2024 auf über 240.000 Tonnen, viermal so viel wie 2010.
Prognosen sehen einen 40‑fachen Nachfrageanstieg in den kommenden Jahrzehnten, insbesondere durch Elektrofahrzeuge und stationäre Speicherlösungen. [arbor.eco] [eye.necir.org]
Diese Entwicklung verschärft nicht nur ökologische Probleme – sie intensiviert auch den Wettbewerb um Wasser und Land.
Fazit: Warum nachhaltiger Umgang mit Akkus entscheidend ist
Lithium ist unverzichtbar für die Energiewende, doch sein Abbau ist für Umwelt und Menschen in Förderregionen eine enorme Belastung.
Produkte wie der Akku Life Guard leisten einen wichtigen Beitrag, weil sie helfen, Akkus länger zu nutzen, zu schützen und unnötige Neukäufe zu vermeiden. Jede verlängerte Akku‑Lebensdauer reduziert den globalen Lithiumbedarf – und damit Wasserverbrauch, CO₂‑Emissionen und Umweltzerstörung.



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